Abstürze vermeiden

CRS ColViele Lebenswege und Karrieren starten hoffnungsvoll und mit bester Absicht. Gleichzeitig lesen wir immer wieder von Abstürzen angesehener Führungskräfte. Abstürze vom Respekt zur Häme, von der Bewunderung zur Beschämung, vom Glanz in die Versenkung – in manchen tragischen Fällen bis zum Suizid. Lässt sich das vermeiden? Und wie bleiben wir auf Kurs?

Von Claude Schmutz

Menschen brauchen Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Das gilt auf gesellschaftlicher Ebene wie im persönlichen und privaten Umfeld. Der Autor des Hebräer-Briefes setzt sich mit der Bedeutung von Führung, Vorbild und Vertrauen auseinander. Dort heißt es: „Erinnert euch immer wieder an die, die einst Verantwortung für euch trugen… Haltet euch vor Augen, wie sie bis ans Ende ihres Lebens (Gott) vertrauten und nehmt euch ihren Glauben zum Vorbild.“

Immer wieder lesen wir von Abstürzen angesehener Führungskräfte. Lässt sich das vermeiden? Und wie bleiben wir auf Kurs?

Der Autor spricht von Führungspersonen, die bis ans Ende ihres Lebens Vorbilder geblieben sind. Er unterstreicht die Bedeutung der persönlichen Integrität, sowohl für den eigenen Lebenserfolg als auch hinsichtlich der Wirkung auf die nachfolgende Generation. Die Realität des Alltags aber zeichnet oft ein anderes Bild. Immer wieder gibt es tragische Abstürze bisher bewunderter Führungskräfte mit verheerenden persönlichen Folgen und desaströser Außenwirkung. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Hinter den strahlenden Masken erfolgreicher Menschen verbergen sich nicht selten verletzte Persönlichkeiten. Der Mangel an Identität und Selbstwert – oft verursacht durch eine gestörte Vaterbeziehung – verlangt ein Leben lang danach, kompensiert zu werden. Das führt leicht zu einem übertriebenen Hang nach Erfolg und Leistung, zu Abhängigkeiten aller Art, Pornographie und außerehelichen Beziehungen, Besitzgier und Unwahrheit, kurz: zu einem Verlust von Integrität.

Wir brauchen ein persönliches Frühwarnsystem. Notwendig sind persönliche Reflexion und der Wille zu positiver Veränderung. Damit wir unser Leben ganzheitlich gelingend gestalten können.

Um dieser Falle zu entgehen, brauchen wir ein Frühwarnsystem (z.B. in Form von Coaching und Mentoring), Orientierung und Ermutigung. Notwendig sind persönliche Reflexion und der Wille zu positiver Veränderung – eventuell auch Korrektur; die Demut, mit jemandem über die eigenen Bedürfnisse und Spannungsfelder zu sprechen. Darum geht es bei LIF: Menschen in Verantwortung in Form von Begleitung, Beratung und Coaching zu unterstützen, ihr Leben ganzheitlich gelingend zu gestalten und auf Kurs zu bleiben.

An was werden sich Ihre Mitarbeiter und Kollegen, Ihre Kinder und Enkelkinder erinnern, wenn diese an Sie zurück denken? An jemand, der ihnen bis an ihr Lebensende ein Vorbild gewesen ist und der in ihrem Leben wichtige Spuren hinterlassen hat? Das sollte eines der Ziele unseres Lebens sein.

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